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Die Ozon-Therapie in der Zahnmedizin

Ozon-Therapie in der Zahnmedizin

Offener Fistelgang

Mit dem offenen System wird eine « Ozonspritze » aktiviert. Das Ozon im inneren der Spritze ist sehr instabil und muss schnellstmöglich appliziert werden. Man geht mit der Spritze in den offenen Fistelgang hinein und appliziert ca. 1 – 2 ml des Ozon’s. Alle Viren, Keime, Bakterien werden abgetötet. Zum Schluss sollte man noch mit einem flachen Glaskolben die Oberfläche der Fistel behandeln. Nach der zweiten Behandlung sollte schon die deutliche Besserung zu sehen seien.

Wurzelkanäle (Endodontie)

Vor jeder Ozonbehandlung sollten die Kanäle normal aufbereitet und gespült werden. In der Endodontie gibt es verschiedene Möglichkeiten das Ozon in den Wurzelkanal zu bringen. Eine beruht auf dem geschlossenen System, wo mit einer « Unterdruck Ozonspülung » der Kanal steril gemacht wird. Das offene System verwendet hier wieder einen Glaskolben, der auf den Wurzelkanal gehalten wird. Das Ozon was hier entsteht sinkt in den Kanal und inaktiviert alle Bakterien.

Zahnfleischtaschen (Parodontitis)

Als Parodontitis bezeichnet man alle Erkrankungen am Zahnbett die durch Bakterien ausgelöst werden. Zunächst wird eine klassische « PA Behandlung » durchgeführt… alle Konkremente entfernen…

Nach dieser Behandlung werden die einzelnen Taschen mit einem Glaskolben von außen abgefahren. Das Ozon dringt bis auf die Knochenwand ein und tötet alle Viren, Bakterien und Pilze die eine klassische Behandlung noch nicht abgetötet hat. Der Heilungsprozess beschleunigt sich. Es ist zusätzlich noch möglich eine Einwegspritze mit Ozon zu füllen und damit jede Tasche nochmals « auszuspülen ».

Karies | Fissurenkaries

In Sachen Karies-Therapie gibt es schon Methoden wo das Bohren komplett wegfällt. Hierbei wird der zu behandeltet Zahn mit einer hohen Dosis Ozon „sterilisiert“. Denn das Dentin & kariöser Schmelz sind komplett ozondurchlässig und lassen somit eine minimal invasive Behandlung zu.

Hierfür gibt es spezielle Geräte die eine erhöhte Ozondosis unter Unterdruck applizieren. Der Zahn wird komplett mit Ozon begast. Nachträglich wird eine remineralisierung auf die betroffene Stelle aufgetragen um die Zahnsubstanz wieder zu normalisieren.

Bei anderen alternativen Geräten muss zuvor der matschige Kariesanteil raus exkaviert werden, so dass nur noch ein kleiner, harter Rest der Karies übrig bleibt. Dieser Teil wird dann mit einem Glaskolben-System „sterilisiert“.

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